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Die oberen Atemwege

Der Mensch benötigt eine intakte Umgebung, um leben zu können. Gleichzeitig muss er sich vor dieser Umgebung schützen. Haut und Schleimhaut sind die Bollwerke gegen die Umwelt.

Damit die Luft und die in der Luft befindlichen Teilchen, Staub, Krankheitserreger u.ä. den Körper nicht schaden können, müssen besondere Maßnahmen den Körper schützen. In den Atemwegen übernimmt die Schleimhaut diese Aufgabe.

Die Atemwege beginnen in der Nase. Die Nase ist ausgekleidet mit einer Schleimhaut, die wiederum ein dichtes und eng verzweigtes Blutgefäßgeflecht beinhaltet. Um eine möglichst große Oberfläche, d.h. viel Schleimhaut zu erhalten, ist die Nase durch eine Trennwand, die Nasenscheidewand, in eine linke und eine rechte Hälfte unterteilt. Beide Nasenteile sind zusätzlich noch durch zwei horizontale Wände, die Nasenmuscheln, in drei Etagen unterteilt. In der Nase wird die Luft angewärmt, angefeuchtet und von groben Teilchen gereinigt.

In der Nase wird die Luft angewärmt, angefeuchtet und von groben Teilchen gereinigt.

  • Kalte oder warme Luft wird in der Nase so gut temperiert, dass die Luft, die die Luftröhre erreicht, Körperwärme hat.
  • Der feuchte Schleim hilft, trockene Luft anzufeuchten, damit die tiefer gelegene Oberfläche der Atemwege nicht austrocknet und dann verletzt werden (einreißen) kann.
  • In der Luft befindliche Staubteilchen u.ä. bleiben entweder direkt am Naseneingang in den kleinen Haaren hängen oder verfangen sich auf der klebrigen Schleimhautoberfläche. Anschließend werden sie nach außen abtransportiert, ohne dass wir davon besondere Notiz nehmen. Gröbere Partikel führen zu einem Niesreiz und werden mit großer Gewalt hinausgeschleudert.

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