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Controller-Medikamente

Controller-Medikamente sind Langzeit-Medikamente, die täglich eingenommen werden, um persistierendes Asthma unter Kontrolle zu bringen und unter Kontrolle zu halten.

Wenigstens einen Monat lang täglich inhalierte Glukokortikosteroide bewirken eine signifikante Verringerung der pathologischen Zeichen einer Entzündung der Atemwege beim Asthma. Im Vergleich zu anderen Wirkstoffen zeigt sich ihre größte Wirksamkeit in einer Verbesserung der Lungenfunktion, einer Herabsetzung der Hyperreagibilität der Atemwege, einer Verringerung der klinischen Symptome und der Häufigkeit und Schwere von Asthmaanfällen, sowie in einer verbesserten Lebensqualität.

Die Wirksamkeitsdosis von Kortikosteroiden hängt jeweils von ihrem Wirkpotential und ihrer Bioverfügbarkeit sowie von dem verwendeten Inhalationsgerät ab. Wenngleich eine eindeutige Relation zwischen Dosis und Prävention akuter Verschlimmerungen besteht, wird eine ergänzende Therapie einer Erhöhung der Dosis des inhalierten Kortikosteroids vorgezogen. Aufgrund der flachen Dosis-Wirkungs-Kurve bringt eine höhere Dosierung nur wenig Nutzen, was die Kontrolle der Asthmasymptome betrifft, erhöht aber das Risiko unerwünschter Wirkungen.

Mykosen der Schleimhäute im Mund- und Rachenraum, Dysphonie und Husten sind lokal beobachtete Nebenwirkungen. Zu den unerwünschten systemischen Wirkungen zählen Hautatrophie, adrenale Suppression und eine verringerte Mineraliendichte der Knochen. Für Erwachsene scheinen Dosisäquivalente bis zu 500 µg Beclomethason kein Problem hinsichtlich systemischer Nebenwirkungen darzustellen. In Vergleichsstudien wurde nachgewiesen, dass Budesonid und Fluticason im Vergleich zu Beclomethason und Triamcinolon geringere systemische Effekte zeigen. Bei Kindern wurden mit täglichen Dosen von 100 bis 200 µg keine signifikanten unerwünschten Wirkungen auf das Wachstum festgestellt. Im Allgemeinen scheinen Kinder unter 10 Jahren anfälliger als Heranwachsende zu sein. Es ist jedoch auch möglich, dass unkontrolliertes oder schweres Asthma von sich aus einen nachteiligen Einfluss auf das Wachstum und die als Erwachsener erreichte Größe hat.

Cromone hemmen die IgE-abhängige Ausschüttung von Mediatoren aus Mastzellen und wirken hemmend auf andere Entzündungszellen. Bei leichtem persistierendem Asthma können Cromone zur Unterdrückung allergen-induzierter Symptome und einer akuten Einschränkung der Atmung nach körperlicher Anstrengung, Aufenthalt in kalter Luft und Kontakt mit Schwefeldioxid verwendet werden. Nach der Behandlung mit Cromonen werden nur minimale Nebenwirkungen, wie gelegentliches Husten, festgestellt.

Lang wirksame ß2-Agonisten entspannen die glatte Muskulatur der Atemwege, verbessern die mucoziliäre Clearance, verringern die vaskuläre Permeabilität und modulieren die Ausschüttung von Mediatoren. Sie bieten auch Schutz vor bronchienverengenden Reizen, wenngleich dieser Effekt bei regelmäßiger Einnahme abnimmt. Die Wirksamkeit lang wirksamer ß2-Agonisten insgesamt bleibt mit der Zeit jedoch unverändert, selbst wenn sie als Langzeit-Medikation eingesetzt werden.

Da lang wirksame ß2-Agonisten keinen Einfluss auf chronische entzündliche Veränderungen haben, sollten sie stets mit inhalierten Glukokortikosteroiden kombiniert werden. Wenn sich die Symptome mit Steroiden nicht ausreichend kontrollieren lassen, werden zusätzlich ß2-Agonisten verabreicht, bevor die Steroid-Dosis erhöht wird. Eine ergänzende Therapie mit lang wirksamen ß2-Agonisten verringert die klinischen Symptome, verbessert die Lungenfunktion und senkt die Zahl akuter Verschlimmerungen ebenso wie die Einnahme schnell wirksamer ß2-Agonisten. Bei einer Inhalationstherapie treten im Vergleich zur oralen Medikation weniger unerwünschte Wirkungen, wie beispielsweise kardiovaskuläre Stimulation, Tremor der Skelettmuskulatur oder Hypokaliämie, auf.

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Mode of action of inhaled drugs in chronic asthma therapy

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