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Behandlungsoptionen bei Asthma

Die Behandlung von Asthma stützt sich hauptsächlich auf eine pharmakologische Therapie. Auch andere Maßnahmen können hilfreich sein, um sich spezielle psychologische und Verhaltensmuster anzueignen, die den Umgang mit Asthma erleichtern.

Medikamente können inhaliert werden oder sie können oral oder parenteral verabreicht werden. Der größte Vorteil einer inhalativen Therapie besteht darin, dass hohe Wirkstoffkonzentrationen direkt in die Atemwege appliziert werden können, während Nebenwirkungen vermieden oder auf ein Minimum gehalten werden.

Der genaue Behandlungsplan hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab, wobei ein stufenweiser Therapieansatz zur Anwendung kommt. Bei intermittierendem Asthma ist keine Dauermedikation erforderlich, sondern es können je nach Bedarf schnell wirksame ß2-Agonisten inhaliert werden, um die akuten Symptome zu lindern. In steigender Dosierung inhalierte Glukokortikosteroide sind die grundlegende Therapie bei persistierendem Asthma (leicht, mittelschwer und schwer). Zusätzliche Medikamente wie lang wirksame ß2-Agonisten, Theophyllin oder Leukotrienen-Modifier und systemische Glukokortikosteroide sind wichtige Behandlungsoptionen bei höheren Schweregraden von Asthma.

Literatur:

O'Byrne P. GINA Executive Commitee. Global strategy for asthma management and prevention. 2004. National Institutes of Health. Publication No 02-3659

Voshaar T. Therapie mit Aerosolen. 2005. Uni-Med: Bremen

Asthma Classification and Treatment Recommendation–
GINA guidelines (2008)

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