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Ansätze zur Asthma-Prävention auf verschiedenen Ebenen

Wenngleich sich Asthma-Symptome mit geeigneten pharmakologischen Therapien gut kontrollieren lassen, muss jede Anstrengung unternommen werden, um das Fortschreiten und eine Verschlimmerung dieser unheilbaren chronischen Erkrankung zu verhindern.

Die Primärprävention beginnt damit, einen Ausbruch der Erkrankung bei Personen zu verhindern, die einer Risikogruppe zuzuordnen sind. Eine allergische Sensibilisierung, die prä- oder postnatal auftreten kann, scheint der häufigste Vorbote bei der Entwicklung von Asthma zu sein. Dennoch gibt es nur wenige Nachweise, die bestimmte Interventionen stützen könnten. Als allgemein anerkannt gilt jedoch die Tatsache, dass Kinder, deren Mütter vor der Geburt geraucht haben, als Kleinkind und Kind ein erhöhtes Risiko für respiratorische Erkrankungen aufweisen.

Wenn eine Sensibilisierung stattgefunden hat, zielen sekundäre Präventivmaßnahmen darauf ab, die Entwicklung einer persistierenden, chronischen Erkrankung zu verhindern. Hier liegt der Fokus in jüngster Zeit auf Interventionen während der ersten beiden Lebensjahre. Wie im Falle der Primärprävention muss zunächst eine Bestätigung der Studien zu speziellen Maßnahmen erfolgen, bevor Empfehlungen ausgesprochen werden können.

Die tertiäre Prävention richtet sich darauf zu verhindern, dass Patienten, bei denen Asthma festgestellt wurde und die bestimmten Allergenen gegenüber empfindlich sind, mit diesen in Kontakt gelangen. Wenngleich histopathologische Befunde nahelegen, dass die Erkrankung zu dem Zeitpunkt, an dem sich Asthma-Symptome zeigen, bereits vollständig ausgebildet ist, ist ein wesentlicher Faktor das Vermeiden jeden Kontakts mit identifizierten Allergenen, um akute Verschlimmerungen und Akutsituationen zu verhindern. Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Asthma wird zudem empfohlen, sich jährlich einer Grippeimpfung zu unterziehen.

Literatur:

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Primary, secondary, and tertiary measures of prevention

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