Fakten über die Verbreitung und Mortalität bei Asthma
Es gibt überzeugende Hinweise, dass Asthma eine Erbkrankheit ist. Studien über die Verbreitung von Asthma bei Eltern und Kindern zeigen, dass Nachkommen von Asthmapatienten, verglichen mit gesunden Individuen, gefährdeter sind. Zahlreiche Studien bei Zwillingen haben gezeigt, dass die Konkordanzrate für Asthma bei homozygoten Zwillingen deutlich höher ist als bei dizygoten Zwillingen. In diesen Studien entfallen auf den genetischen Factor ungefähr 35 bis 70 % des geschätzten Risikos.
Studien zur Verbreitung zeigen, dass es im Vergleich zu Daten, die in den 80er und 90er Jahren bei Kindern und Erwachsenen dokumentiert wurden, einen beträchtlichen Anstieg gibt. Die Verbreitung bei Kindern variiert zwischen 0 und 30 %, abhängig von der untersuchten Population. Die Daten bei Erwachsenen sind widersprüchlicher. Die Verbreitungsrate liegt zwischen 0 und 20 %. Besonders bei älteren Personen scheint Asthma unterdiagnostiziert zu werden, obwohl einige Studien zeigen, dass die Symptome ebenso vorhanden sind wie bei jüngeren Erwachsenen oder Kindern.
Es ist schwierig, Daten zur Asthma-Mortalität zu erhalten und zu interpretieren. Besonders bei älteren Probanden kann die Todesursache aufgrund einer höheren Verbreitung von COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung mit oder ohne Emphysem) in dieser Altersgruppe falsch interpretiert werden. Obwohl sie nur auf einer kleinen Anzahl untersuchter Personen basieren, stammen die verlässlichsten Daten von Personen in der Altersgruppe von 5 - 34 Jahren, Die Mortalitätsraten bei Personen im Alter von 5 bis 34 Jahren liegt zwischen 0,12 in Schweden und 0,86 in Australien (pro 100.000 Einwohner). Das Verhältnis von Mortalitätsrate im Vergleich zur Verbreitung von Asthma kann mögliche Mängel bei der Behandlung von Asthma beim Vergleich von verschiedenen Bevölkerungsgruppen aufzeigen.
Literatur:
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Verbreitung von asthmatischen Symptomen bei Kindern (13-14 Jahre)
Aus: The International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC) Steering Committee. Worldwide variations in the prevalence of asthma symptoms: the International Study of Asthma and Allergies in Childhood (ISAAC). 1998. European Respiratory Journal; 12 (2): 315-335






