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Merkmale von Pulver-Inhalatoren

Pulver-Inhalatoren wurden entwickelt, um ein Trockenaerosol ohne den Einsatz von Treibmitteln erzeugen zu können. Die gebräuchlichste Klassifikation dieser Geräte weist jeweils auf die Art der Bevorratung des verwendeten Medikaments hin. Manche Systeme verwenden einzelne Arzneistoffkapseln, die nach jedem Gebrauch nachgefüllt werden müssen, andere Geräte enthalten lediglich Blister mit Einzeldosen, während wieder andere ein gemeinsames Arzneistoffreservoir umfassen, aus dem vor der Inhalation Einzeldosen zubemessen werden. Einige dieser Geräte können neu beladen werden, andere nicht.

Die unterschiedlichen Systeme lassen sich auch in Geräte mit geringem, mittlerem und hohem Widerstand unterteilen. Wegen der ungünstigen Strömungskennzahlen sehr kleiner einatembarer Partikel ist für das Pulver in DPIs ein grobkörniges Adjuvans erforderlich - häufig Laktose. Während der Inhalation müssen die agglomerierten Partikel dispergiert werden, was von dem inspiratorischen Fluss abhängt, der vom Patienten erzeugt wird. Die inspiratorische Flussrate beeinflusst auch die Menge der freigesetzten Dosis, wobei bei geringen Raten die Variabilität höher ist.

Um eine ausreichend hohe Flussrate zu erreichen, muss der Patient bei Beginn der Inspiration daher tief und kräftig einatmen. Es wurde jedoch nachgewiesen, dass die meisten Patienten mit obstruktiven Lungenerkrankungen, einschließlich Kinder, in der Lage sind, eine ausreichend hohe Flussrate durch Pulver-Inhalatoren zu erzeugen. Im Allgemeinen führt eine Flussrate von 60 l/min und darüber bei den meisten DPIs zu einer ausreichenden bronchoalveolären Ablagerung von Partikeln

Abgesehen davon, dass bei Trocken-Inhalatoren auf Treibmittel verzichtet wird, sind diese im Allgemeinen atemzugbetätigte Geräte, was Patienten einen korrekten Gebrauch erleichtert. In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass Patienten, die atemzugbetätigte Geräte verwenden, in Hinblick auf ein korrektes Inhalationsmanöver eine signifikant geringere Fehlerquote aufweisen.

Literatur:

Vogelberg C, Kremer HJ, Ellers-Lenz B, Engel M, Maus J, Conrad F, Hermann R. Clinical evaluation of the peak inspiratory flow generated by asthmatic children through the Novolizer. 2004. Respiratory Medicine; 98: 924-931 Voshaar T. Therapie mit Aerosolen. 2005. Uni-Med: Breme

Course of particles using a dry powder inhaler (DPI)

Description
This animated model shows the aerosol flow generated by a dry powder inhaler into the upper respiratory tract.

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