Merkmale von mit Treibmitteln betriebenen Dosier-Inhalatoren (pMDI)
Bei Dosier-Inhalatoren wird das Aerosol mit Hilfe von Treibmitteln wie Chlorfluorkohlenstoffe (CFC) oder Hydrofluoralkane (HFA) erzeugt. Sie weisen eine hohe Dosiskonstanz auf, und die mittlere Partikelgröße sowie der Feinpartikelanteil sind von der inspiratorischen Atemstromstärke unabhängig.
In Dosier-Inhalatoren befinden sich die Medikamente vorwiegend in suspendierter Form im Treibmittel. Sie müssen vor Gebrauch geschüttelt werden und erzeugen Partikel mit einer mittleren Partikelgröße von 3-5 µm. In Lösung befindliche Substanzen müssen vor Gebrauch nicht geschüttelt werden und verlassen den Inhalator in beträchtlich geringeren Partikelgrößen von rund 1 µm, weshalb sie leichter in den distalen Bereichen der Lungen abgelagert werden können. Bei den meisten Dosier-Inhalatoren ist es erforderlich, die Inhalation des Aerosols mit der Dosisauslösung zu koordinieren. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass bis zu 70% der Patienten nicht in der Lage sind, das korrekte Atemmanöver zu Ende zu führen. Dieses Problem wird durch Inhalationshilfen wie Spacer und Haltekammern überwunden, die andererseits das Gesamtsystem aber unhandlicher machen.
Literatur:
Voshaar T. Therapie mit Aerosolen. 2005. Uni-Med: Bremen
Course of particles using a pressurized metered dose inhaler (pMDI)
Description
This animated model shows the aerosol flow generated by a pressurized metered dose inhaler into the upper respiratory tract.





