Merkmale von Haltekammern und Spacer
Die bei Dosier-Aerosolen verwendeten Inhalationshilfen können in Haltekammern mit einem größeren Volumen und in Spacer oder Vorschaltkammern unterteilt werden, die nicht so sperrig sind. Beide Arten von Inhalationshilfen erleichtern die Koordination zwischen Auslösung und Inhalation, die für den korrekten Gebrauch eines pMDI wesentlich ist. Zusätzlich verringern Inhalationshilfen die häufig festzustellende oropharyngeale Ablagerung, wenn das Aerosol mit hohem Druck direkt aus Dosier-Inhalatoren freigesetzt wird.
Im Gegensatz zum Spacer weisen Haltekammern ein Inspirationsventil auf, das ein direktes Austreten des Aerosols aus dem bzw. ein Exhalieren in den Hohlraum verhindert. Aufgrund der Zwischenlagerung des Aerosols in der Inhalationshilfe verdampft Treibmittel, was zur Folge hat, dass kleinere Partikel erzeugt werden. Dadurch erhöhen sich die Bioverfügbarkeit des Aerosols und die intrabronchiale Ablagerung von Partikeln.
Wird die Haltekammer jedoch mit mehr als einem Einzelhub aus dem Inhalator befüllt, oder wenn sich die Inspiration verzögert, reduziert sich die Menge inhalierbarer Partikel. Dennoch erfordert die Verwendung eines Spacer ein gewisses Maß an Koordination, da der Inhalator während des Inhalationsvorgangs ausgelöst werden muss.
Literatur:
Voshaar T. Therapie mit Aerosolen. 2005. Uni-Med: Bremen
Verschiedene Arten von Haltekammern und Spacer





