Einfluss der Standardabweichung auf die Ablagerung von Partikeln
Was die Ablagerung von Partikeln in den Lungen betrifft, ist der wichtigste Kennwert eines Aerosols die Größe der Partikel. Deshalb wird ein mittlerer Wert ermittelt, um eine Aussage zur Fähigkeit eines inhalierten Medikaments treffen zu können, seinen Wirkort zu erreichen. Die Prognostizierbarkeit der Partikelablagerung wird jedoch von der Standardabweichung von diesem mittleren Wert beeinflusst.
Bei einer mittleren Partikelgröße von 3 µm und einer rechnerischen Standardabweichung von 2, die bei handelsüblichen Aerosolen und Verneblern häufig anzutreffen ist, sind 10% der Partikel immer noch größer als 7,2 µm, während 10% eine Größe von rund 1 µm aufweisen. Somit wird es mehr oder minder ungewiss, in welcher Region sich die Partikel ablagern werden.
Literatur:
Voshaar T. Therapie mit Aerosolen. 2005. Uni-Med: Bremen





